Suche
Suche Menü

Module

Das Projekt „fit für pisa +“ besteht aus den vier Modulen „Bewegung und Sport“, „Ernährung“, „Patenarzt“ und „Soziale Kompetenzen und ehrenamtliches Engagement“.

Modul Bewegung und Sport

Bewegung und Sport

Modul Ernährung

Ernährung

Modul Patenarzt

Patenarzt

Modul Soziale Kompetenzen und ehrenamtliches Engagement

Soziale Kompetenzen und ehrenamtliches
Engagement

Modul Bewegung und Sport

Der Schulsport ist für die Förderung von körperlicher Aktivität, Gesundheit und Wohlbefinden von größter Bedeutung. Bewegung leistet einen grundsätzlichen und unverzichtbaren Beitrag für die körperliche, geistige und emotionale Entwicklung von Kindern. Somit werden auch im Schulsport die Grundlagen für eine gesunde Lebensweise und einen aktiven Lebensstil im späteren Leben gelegt.

Im Rahmenlehrplan sind zweimal 45 Minuten Sportunterricht pro Woche vorgesehen. Aus pädagogischer, medizinischer und trainingswissenschaftlicher Sicht reicht diese Zeit nicht aus, um Kinder ausreichend zu bewegen. Daher verpflichten sich die teilnehmenden Schulen obligatorisch mindestens zwei zusätzliche Sport- oder Bewegungseinheiten in den Schulalltag zu implementieren. Dazu können externe Sportübungsleiter oder Betreuungskräfte eingesetzt werden.

Den Kindern sollen vielfältige Bewegungserfahrungen ermöglicht und ihr Interesse und die Freude an Bewegung (wieder) geweckt werden. Weiter sollen Handlungskompetenzen entwickelt und übergreifend die allgemeine Persönlichkeitsentwicklung gefördert werden.

Modul Ernährung

Für die geistige und körperliche Gesundheit von Kindern und Jugendlichen ist eine ausgewogene und bedarfsgerechte Ernährung nötig. Bereits im Kindesalter festigt sich das Ernährungsverhalten durch frühe Erfahrungen und Lernprozesse und wird oft ein Leben lang beibehalten. Daher ist es von besonderer Bedeutung frühzeitig mit der Vermittlung von handlungsorientiertem Wissen über die Lebensmittelzusammensetzung, Esskultur, Ernährungsphysiologie und die Zusammenhänge zwischen Ernährung und Gesundheit zu beginnen. Aber auch die Schulung von Kompetenzen in der Lagerung, Verarbeitung und Zubereitung von Lebensmitteln ist wichtig.

Im Rahmen des Ernährungsmoduls erhalten die Schüler/innen zwei Einzel- und zwei Doppelstunden pro Halbjahr zu verschiedenen Themen wie Lebensmittelgruppen, Getränke, Sinnesorgane (sinnliche Wahrnehmung von Lebensmitteln), Küchenhygiene und sicheres Schneiden. Weitere Themen sind die täglichen Mahlzeiten, Gerichte aus aller Welt und Tischsitten. Außerdem nehmen die Kinder an praktischen Kocheinheiten teil, in denen die theoretischen Inhalten aufgegriffen werden. Es werden einfache Gerichte und Getränke zubereitet und gemeinsam verzehrt. Alle Einheiten sind handlungsorientiert und an die Alltagssituationen der Schülerinnen und Schüler angelehnt.

Mit den vermittelten Inhalten soll die Neugierde auf gesunde Lebensmittel und die Zubereitung von Speisen geweckt, die Sinne und Kreativität geschult und die Wertschätzung und Akzeptanz von Speisen bzw. Lebensmitteln erhöht werden. Weiter soll das Reflexionsvermögen, die Entscheidungsfähigkeit und die Handlungskompetenz gesteigert werden.

Der Fokus liegt vor allem auf einer praktischen und spielerischen Umsetzung. Das Modul wird von Oecotrophologinnen durchgeführt, die von den Lehrern unterstützt werden.

Das Ernährungsmodul wird von Madeleine Hesse-Noll (Projektteam) ausgearbeitet.

Modul Patenarzt

Im Patenarztmodul wird jede Klasse von einem Patenarzt betreut. Der Arzt kommt zweimal pro Schuljahr zu den Kindern in die Schule und erläutert verschiedene Gesundheitsthemen, z.B. „Der menschliche Körper“ und „Beim Arzt“. Außerdem bietet der Patenarzt ein bis zwei Elternabende zu verschiedenen Gesundheitsthemen gemeinsam mit den Lehrern an. Der Patenarzt fungiert somit als Ratgeber für die Lehrer und Eltern in Gesundheitsfragen und soll auf individuelle Wünsche und Themen, die in den jeweiligen Klassen von Interesse sind, eingehen. Er ersetzt aber nicht den Kinderarzt.

Modul Soziale Kompetenzen und ehrenamtliches Engagement

Die Kinder sollen lernen, sich eigenverantwortlich zu engagieren und erhalten Anleitung in verschiedenen sozialen Bereichen aktiv zu werden. Diese Bereiche können Ämter wie Klassensprecher, Pausenhelfer, Streitschlichter etc. sein. Ziel des Moduls soll es sein, den Kindern Schlüsselqualifikationen der sozialen Kompetenz (Kommunikationsfähigkeit, Konfliktfähigkeit etc.) zu vermitteln und Persönlichkeitseigenschaften (Zuverlässigkeit, Ausdauer usw.) zu fördern. Auch hier werden externe Helfer (Freiwilligendienste) zu verschiedenen Themen in die Schule kommen.